Nach einem weiteren Jahr gemeinsamer Arbeit ist es mir ein Anliegen, den Mitgliedern des Stiftungsrats der Hülfsgesellschaft Winterthur und den Mitarbeitenden unserer Institutionen herzlich zu danken.
Zu unseren wichtigsten Tätigkeiten gehören die Vergabungen der Gesuchskommission. Unter der Leitung von Joachim Stucki sowie unter Mitwirkung der Kommissionsmitglieder Annemarie Grether-Escher, Heinz Häusermann, Paul Münger und der Vizepräsidentin der Hülfsge-sellschaft, Margreth Frauenfelder, wurden klare Richtlinien und Leitplanken für unsere Kernaufgabe «Vergabungen» erarbeitet. Die Kommission beschäftigte sich auch im vergangenen Jahr mit 178 Gesuchen von Institutionen und Einzelpersonen. Es wurden rund 800 000 Franken an Not leidende Einzelpersonen und an Institutionen ausgerichtet.
Ferner arbeitet der Stiftungsrat in folgenden Bereichen: In der Kommission Öffentlichkeit-sarbeit, unter der Leitung von Rudolf Gerber und unter Mitwirkung von Silvia Nigg Morger, Pedro Fischer und Helge Fiebig, laufen die Fäden für alle unsere Publikationen zusammen. Für das Seniorenzentrum Wiesengrund zeichnen Ernst Krebs und Beat Schwab verantwortlich. Die Zuständigkeit für den Sonnenberg, unser Wohnheim für demente Patienten, liegt bei Pedro Fischer. Als Baufachleute wirken Peter Thommen und Robert Fink. Der Ausschuss der Hülfsgesellschaft Winterthur mit Präsident Markus Casanova, Quästor Peter Strassmann und Rechtskonsulent Ulrich Isler ist mit Leitungsaufgaben betraut.
Unsere Stiftungsratsmitglieder stellen in der Freizeit ihre Fähigkeiten in den Dienst unserer Institution, und das mit grossem Engagement. Alle sind hoch motiviert und verwenden für ihre Tätigkeit viel Herzblut.
Nicht immer kann man den Erfolg messen. Nicht immer ist sichtbar, was die Kommissionen bewirken. Aber manchmal erhalten wir ein Dankesschreiben einer Institution oder wir können den Werdegang eines von uns geförderten Studenten mitverfolgen, vom Studienbeginn bis zum Masterabschluss. Von einer Kinderkrippe traf eine selbst gemalte Karte ein. Der Brief einer Person, die eine Zahnbehandlung vornehmen lassen konnte, erfreute uns. Wir konnten uns von den Fortschritten einer Hausrenovation in einem Behindertenheim überzeugen. Diese Erlebnisse machen Mut und treiben uns zu weiterem Engagement an. Sie sind Teil der hohen Motivation der Stiftungsratsmitglieder der Hülfsgesellschaft Winterthur. Die Arbeit befriedigt, weil sie sinnvoll ist. Wir sind stolz darauf, dass unsere gemeinnützige Institution seit 198 Jahren erfolgreich arbeitet. Not besteht immer noch, in der Vergangenheit wie in der Gegenwart. Ich bin überzeugt, dass die Hülfsgesellschaft Winterthur auch weiterhin nachhaltig wirkt.
Die Hülfsgesellschaft hilft! Mit Ihrer Hilfe, für die wir Ihnen herzlich danken, können wir weiterhin viel Gutes tun!